In der gerade neu-begonnenen Legislaturperiode 2021 – 2026 sollen größere Investitionen an städtischen Gebäuden in Angriff genommen werden.

Die Stadtverwaltung in der Hauptstraße in Gambach ist in die Jahre gekommen und platzt aufgrund erhöhter Aufgaben aus allen Nähten. Auch die Schaffung barrierefreier Zugänge für Menschen mit Handicap und Mütter mit Klein-Kindern ist beispielsweise unbedingt erforderlich. Längerfristig gesehen wird man nicht umhin kommen konkret über den Neubau einer Verwaltung nachzudenken. Lösungen wie sie derzeit auf dem Tisch liegen, d.h. noch vorhandene Erweiterungsmöglichkeiten in den Keller – und Dachgeschossräumlichkeiten bis hin zum Einbau eines Personenaufzuges für viel Geld zu erschließen bzw. zu verbessern, sind und bleiben teure Kompromisse. Auf Dauer gesehen wird dies aber nicht ausreichen. Auch die im ehemaligen Hauptgebäude bereits genutzten Lagerflächen lassen modernes, effizientes Arbeiten der Verwaltung nicht zu.

Die CDU-Fraktion steht bereits seit Längerem auf dem Standpunkt, dass man in Anbetracht dieser Fakten mittelfristig um den Bau einer neuen, modernen Stadtverwaltung nicht herumkommen wird. Das bisherige Anwesen würde sich aufgrund seiner zentralen Lage gut als Haus der Begegnung für Kultur, Vereine und Heimatmuseum eignen und könnte die in diesen Bereichen bereits vorhandene Defizite beheben. Unter diesem Gesichtspunkt ließe sich die aktuell-geplante Baumaßnahme besser vertreten und hätte sicherlich auch in den Augen der Bevölkerung eine logische Begründung.

Warum nicht mittel- und langfristig über eine Mehrzweckhalle für den Stadtteil Gambach nachdenken mit dem Ziel das in vielen Bereichen marode Bürgerhaus ebenso wie die in die Jahre gekommen Schulturnhalle an der Johanniterschule zusammenzulegen, um dadurch gleich zwei Problemfälle einer sinnvollen Lösung zuzuführen. Mit einem solchen Projekt könnte man interkommunal investieren und ein neues Gebäude mit hoher Nutzungsquote schaffen. Nach

dem Motto: „Heute über morgen für die Zukunft planen und denken“. Jetzt sollten Gespräche zwischen allen politischen Verantwortlichen geführt werden, um dies zu prüfen und als Konzept und Diskussionsgrundlage auch unseren Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt werden. CDU-Fraktionsvorsitzender Alexander Heise, unterstützt von seinen Parteifreunden*innen, sieht in dieser Thematik großes Potential für die Schaffung und Anpassung einer zeitgemäßen Infrastruktur. Man hatte dies - wie bekannt - auch bereits im letzten Wahlprogramm der CDU-Münzenberg mit hohem Stellenwert verankert.

Natürlich hat man seitens der CDU auch die adäquate Entwicklung von Projekten in der Gesamtstadt Münzenberg immer vor Augen. Man sieht sich hier beispielweise genauso in der Pflicht, wann immer es um sinnvolle Investition in die Zukunft und Verbesserung der Lebensqualität ihrer Bürger*innen geht, und zwar in allen vier Stadtteilen.

Nach Meinung der Münzenberger Christ-Demokraten sollten grundsätzlich alle Projekte stets auf dem Prüfstand in puncto Notwendigkeit und Kosten stehen. Auch unter dem Gesichtspunkt was bringen sie den Einwohnerninnen der Stadt für Vorteile bzw. Verbesserung auf dem Gebiet von Gemeinwohl und Geselligkeit. Ernsthaft in Betracht gezogene „Schnellschüsse“, wie der nicht nur unter den Politikerninnen, sondern auch in Teilen der Bevölkerung umstrittene Plan zum Einbau eines teuren Personenaufzuges im Historischen Rathaus im Stadtteil Münzenberg, löst mit Sicherheit nicht alle Anforderungen für die Zukunft. Ein emotionsfreier Blick auf das ebenfalls in Planung befindlichen Besucherzentrum im Burgweg auf dem von einem hiesigen Spender finanzierten Grundstück für diesen Zweck, sollte man gemeinsam mit der Burgen- und Schlösserverwaltung einen Konsens finden. Hier bieten sich – wie bereits hinreichend in der Öffentlichkeit diskutiert - durchaus Synergien hinsichtlich der verstärkten Nutzung durch die Bevölkerung an, die aufgrund von Größe und sonstiger Gegebenheiten im Rathaus Münzenberg ohnehin kaum möglich wären.

Die Münzenberger CDU-Parlamentarier sind der festen Überzeugung, dass man nur gemeinsam / parteiübergreifend dieses Ziel zum Wohle unsere liebenswerte Stadt erreichen kann. Miteinander statt Gegeneinander! Unsere staatlichen Förderprogramme bieten eine Vielfalt von Möglichkeiten. So manche Quelle, die uns möglicherweise momentan noch gar nicht bekannt ist, könnte sicherlich mit vereinten Kräften erschlossen und zur tatkräftigen Finanzierung unserer Zukunftsprojekte herangezogen werden. Fraktionsvorsitzender Alexander Heise wünscht sich den offenen Erfahrungs-

und Meinungsaustausch mit allen Mandatsträgerninnen in Münzenberg. Gleichzeitig möchte sich die CDU-Münzenberg auch zukünftig stärker für eine deutlich verbesserte Kommunikation nicht nur in den modernen Medien, sondern auch mit allen Bürgerninnen einsetzen mit dem klaren Ziel, dass eine gute Kommunalpolitik stets auf Augenhöhe und im persönlichen Dialog mit der Bevölkerung erfolgen sollte. Frei nach dem bewährten Motto: „GEMEINSAM mit uns für MÜNZENBERG“.

C D U – MÜNZENBERG

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